
Abschläge bei schlechter Energiebilanz – Wie die Energieeffizienz den Immobilienpreis beeinflusst
Beim Immobilienkauf spielt nicht mehr nur die Lage eine Rolle – auch die Energiebilanz ist mittlerweile ein entscheidender Faktor. Schlechte Energieeffizienzklassen führen zu spürbaren Preisminderungen, während Objekte mit einer guten Energiebilanz deutlich teurer sind. Laut einer aktuellen Analyse von immowelt.de zeigen sich bei Immobilien mit schlechter Energieeffizienzklasse Preisabschläge von bis zu 14 %. Besonders Häuser mit niedriger Energieeffizienz, wie sie häufig (ca. 47% der angebotenen Häuser) im Landkreis Cuxhaven angeboten werden, sind von diesem Trend betroffen. Im Gegensatz dazu steigen die Preise für Häuser mit der besten Effizienzklasse A+ um 16 % im Vergleich zu Objekten im mittleren Standard (Klasse D).
Bei Eigentumswohnungen sind die Preisunterschiede zwar weniger ausgeprägt, dennoch ist ein niedriger Energiestandard auch hier ein Preiskriterium. Wohnungen mit der schlechtesten Energieeffizienzklasse H sind im Durchschnitt 4 % günstiger als solche mit Klasse D. Andererseits werden für Immobilien mit hoher Energieeffizienz wie die Klassen A+ und A Aufpreise von bis zu 23 % verlangt.
Energieeffizienz wird also immer mehr zu einem entscheidenden Faktor beim Immobilienkauf – nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.





































